Regionalmanagertreffen 2025
Regionalmanagertreffen 2025
Voneinander lernen und gemeinsam Strategien verfolgen
Das diesjährige Arbeitstreffen der LEADER-Regionen aus Baden-Württemberg fand in und um Bad Urach statt
Damit der ländliche Raum Baden-Württembergs auch zukünftig attraktiv und stark bleibt, bedarf es gezielter Förderinstrumente. Eines davon ist das europäische Förderprogramm LEADER, mit dem auf lokale Bedarfe reagiert werden kann. Aktuell gibt es 20 LEADER-Regionen in ganz Baden-Württemberg, die die Regionalentwicklung vorantreiben und Projekte vor Ort finanziell unterstützen. Einmal im Jahr kommen die LEADER-Regionalmanager für ein Arbeitstreffen zusammen, um sich über Arbeitsprozesse und gemeinsame Aktionen auszutauschen sowie Projekte zu besichtigen. Zum einen dient das der erfolgreichen Netzwerkarbeit. Durch das Kennenlernen hiesiger Projekte und Akteure sollen zum anderen Impulse gesetzt werden, welche die Gäste zu neuen Ideen und Ansätzen inspirieren können.
In diesem Jahr hatte die LEADER-Region Mittlere Alb zum Treffen in den Stift nach Bad Urach eingeladen. Von der Örtlichkeit samt Unterbringung und Verpflegung waren alle sehr angetan. Nach der ersten Arbeitsphase stellte Wanderführerin Regine Erb das Projekt „Wanderbar“ im Stiftshof vor – ein maßgeschneidertes Lasten-E-Bike für die Verköstigung, welches sie zusammen mit Kathrin Steinhart für ihre Touren angeschafft hat. Danach gaben die Stadtführer Sandra Linsenmayer und Otto Rauscher einen sachkundigen Einblick in die Geschichte von Bad Urach. Am Abend berichteten Diana Schrade-Geckeler und Rudi Giest-Warsewa bei einem Spaziergang zu den zwei Projekten „Dorftisch und Dorfladen Kohlstetten“. Kulinarisch endete der Tag im Landgasthof Adler in Kohlstetten bei den Alb Nomaden. Sandra Baur-Raihani erzählte von der Entstehung sowie Weiterentwicklung ihres gastronomischen Konzepts und der Förderung über LEADER. Anschließend genossen alle das marokkanische Buffet.
Der zweite Tag startete mit einer Arbeitsphase im Stift. Im Fokus stand dabei die Fortsetzung des LEADER-Programms durch die Europäische Union ab 2028. Aus Sicht der Regionalmanager müssen die ländlichen Räume als eigenes Ziel in der Politik der EU verankert und eine festgelegte Mittelausstattung für LEADER vereinbart werden. Anschließend lernte die Gruppe den Kelten-Erlebnis-Pfad sowie das Heidengrabenzentrum kennen, die ebenso von LEADER finanziell unterstützt wurden (zum Teil). Dort führte Tanja Breitenbücher sehr lebendig und fundiert in die Lebens- und Arbeitswelt der Kelten ein. Zum Ausklang des Treffens empfing Gudrun Wiest alle in ihrem Café Alte Mühle in Grabenstetten und servierte Kaffee und Kuchen. Da auch sie Fördergeld bekommen hatte, berichtete sie einiges zu ihrem Projekt.
Es waren erfahrungsreiche zwei Tage auf der Mittleren Alb. Wir sind dankbar für das lebendige LEADER Netzwerk in Baden-Württemberg.
Foto: LEADER Mittlere Alb


