(Pressemitteilung vom 20.06.2018)

Zweitgrößtes Budget im Rahmen der 2. Fördertranche

„Das ist eine tolle Anerkennung für die herausragenden Ergebnisse in der LEADER Region Heckengäu“, freut sich der Vorsitzende Wolf Eisenmann. „Dafür zeichnen die Menschen im Heckengäu mit ihren innovativen Ideen genauso verantwortlich wie die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle.“ Die Landesregierung hatte vor wenigen Tagen weitere 20 Millionen Euro an EU-Mitteln für das Regionalentwicklungsprogramm LEADER freigegeben. 1,2 Millionen, und damit das zweitgrößte Budget, gehen an die erst im Rahmen der letzten Tranche neu ausgewiesene LEADER-Region Heckengäu.

„Das Regionalentwicklungsprogramm LEADER steht für mehr Verantwortung der Regionen. Unser Ziel ist es, diesen Ansatz zu stärken“, so ein Zitat des Ministers für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, im Rahmen einer Presseerklärung. Die Mittelzusagen wurden den insgesamt 18 LEADER-Regionen in Baden-Württemberg am 4. Juni übergeben. Lediglich die LEADER Brenzregion in den Landkreisen Heidenheim und Alb-Donau-Kreis bekommt noch etwas mehr Geld als das Heckengäu.

Bereits zu Beginn der Förderperiode LEADER 2014 - 2020 wurden rd. 27 Millionen Euro gleichmäßig auf die ausgewählten LEADER-Regionen verteilt. Innerhalb der Regionen entscheiden die LEADER-Aktionsgruppen (LAGs), wofür die Fördermittel bereitgestellt werden. So wird ein objektiver und transparenter Auswahlprozess bei der Förderung sichergestellt. Die Mittelverteilung im Rahmen der jetzigen zweiten Tranche orientierte sich am bisherigen Umsetzungsstand. Aktive LEADER-Regionen mit gutem Projektumsetzungsstand haben mehr Geld erhalten als solche, die bei ihren Umsetzungen noch nicht ganz so weit sind. Insofern darf sich die LEADER-Region Heckengäu zurecht freuen und stolz sein auf das, was sie bisher geleistet hat.

Insgesamt beläuft sich die Zahl der Projekte, die in den vergangenen rd. zweieinhalb Jahren LEADER Laufzeit verwirklicht oder noch bearbeitet werden, auf 25. Zehn sind bereits komplett umgesetzt. Insgesamt fließen damit rd. 1,3 Mio Fördergelder in das Heckengäu und werden Investitionen in Höhe von insgesamt ca. 3,8 Mio Euro getätigt. „Das war eine sehr erfolgreiche Halbzeit mit einem Ergebnis, das sich ausgezahlt hat“, so Wolf Eisenmann, der sich insbesondere auch darüber freut, dass auch in jedem der drei Handlungsfelder Projekte generiert und umgesetzt werden konnten. „LEADER Heckengäu ist in der Region angekommen und wird sicher auch in der nächsten Förderperiode noch vielen tollen Ideen zur Umsetzung verhelfen.“

 

LEADER Heckengäu:
Im Januar 2015 erhielt die Region Heckengäu als eine von insgesamt 18 Regionen in Baden-Württemberg den Zuschlag für das LEADER Förderprojekt.
LEADER (Liaison entre actions de développement de l'économie rurale) steht für „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft" und ist ein Förderinstrument der Europäischen Union zur Stärkung und der ländlichen Räume.
Die LEADER Heckengäu-Gemeinden sind: Aus dem Landkreis Böblingen fünf (Weissach, Deckenpfronn, Jettingen, Mötzingen und Bondorf), aus dem Landkreis Calw neun, (Bad Liebenzell, Simmozheim, Althengstett, Ostelsheim, Gechingen, Wildberg, Nagold, Egenhausen und Haiterbach), sechs aus dem Enzkreis, (Wiernsheim, Mönsheim, Wimsheim, Friolzheim, Tiefenbronn und Neuhausen) sowie mit Eberdingen eine Gemeinde aus dem Landkreis Ludwigsburg.
Die LEADER Heckengäu Geschäftsstelle ist im Landratsamt Böblingen untergebracht.

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